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Gotthard Rauschenbach
* 1935 in Bergesdorf. Er ist Sammler aus Leidenschaft. Sein überaus großes Interesse für bildende Kunst und sein Wissensdurst zu diesem Thema verschafften ihm Kontakte zu bedeutenden Malern wie Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer aber auch zu vielen anderen Künstlern der ehemaligen DDR. Gotthard Rauschenbach sammelt Kunst, um Erinnerungen an besondere Begegnungen und Menschen zu haben. Begonnen hat er damit bei einem langjährigen Arbeitsaufenthalt in der ehemaligen UdSSR – in Russland und der Ukraine – und so umfasst seine Sammlung hauptsächlich Werke aus diesen Regionen und aus Mitteldeutschland.
Gotthard Rauschenbach beließ es aber nicht beim Sammeln von Kunst. 1970 begann er autodidaktisch künstlerisch mit Metall zu arbeiten und 1980 entstanden seine ersten Landschaftsskizzen in der Ukraine und im Ural. In den folgenden Jahren wandelte sich seine Bildaussage zunehmend zum Abstrakten und Konstruktiven. Seit 1993 präsentiert der Künstler – oft zusammen mit Werken der Sammlung – seine Arbeiten der Öffentlichkeit wie 2000 in St. Petersburg, in Leipzig, Bitburg, Bad Nauheim, Bergisch Gladbach, Coswig/Sachsen und mehrmals in Belgien.
Literatur: KUNST-aktuell Nr. 11-12/2005; Künstlerjahrbuch Meisterwerke Künstler unserer Zeit 2006, 2007 und 2008.
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